Aber er lebte also in diesem Louveciennes und hat ein wundervolles Landschaftsbild mit einem schrägen Weg gemalt und einer Figur, die da langsam entlangläuft.
Erfunden ist vielleicht etwas übertrieben, es gibt auch vorher schon Hintergrundlandschaften, aber sie gewinnen an Gewicht im Verhältnis zu den Figuren, das kann man hier in diesem bild auch schön ablesen.
Und das ist auch in seinen Stadtbildern, du hast recht, es gibt bessere Ansichten, aber mir würde so ein Stadtbild schon so reichen, du glaubst das gar nicht.
Wenn ich die Augen schließe und an Camille Pissarro denke, dann sehe ich ganz stille, behagliche Landschaften und ich sehe ein unendliches Meer an Grüntönen vor mir.
Immer wieder in ganz klein, sieht aus wie eine Landschaft, ist aber was, was ich als Poster hab drucken lassen und hab's auf ein anderes Bild draufgeklebt, um einen Rahmen zu haben.
Also ich empfinde es als eine sehr, ja, wie soll ich sagen, mit einem sehr dicken Pinsel ausgemalte Landschaftsmalerei, die vor allem nach, sagen wir mal 1905, 1907, Nicht mehr das ist, was mich begeistert.