Vasari bedient damit ein damals weit verbreitetes Klischee: Disegno auf der einen Seite, dafür steht Florenz und die Kunst des Colore oder Colorito, also der Farbgebung auf der anderen Seite, und dafür steht Venedig.
Solche Trennungslinien bleiben aber erhalten, und zwar deswegen, weil wir uns bis jetzt noch nicht endgültig von vielen Stereotypen und ideologischen Klischees des Kalten Krieges befreit haben.