Ursprünglich als Analogie zu Heimweh gebildet, beschreibt der im 19. Jahrhundert etablierte Begriff das Gefühl, die heimischen Gefilde verlassen zu wollen und in die weite Welt zu schweifen.
Die stürmenden Winde haben sich gelegt; von ferne kommt des Gießbachs Murmeln; rauschende Wellen spielen am Felsen ferne; das Gesumme der Abendfliegen schwärmet übers Feld.
Im Englischen bedient man sich witzigerweise immer noch dieses ursprünglich deutschen Wortes Wanderlust, um das spezielle Sehnsuchtsgefühl des Fernwehs auszudrücken.
Es donnerte abseitwärts, und der herrliche Regen säuselte auf das Land, und der erquickendste Wohlgeruch stieg in aller Fülle einer warmen Luft zu uns auf.
Es sind kleinere Geschosse;– dazwischen orgeln aber auch die großen Kohlenkästen, die ganz schweren Brocken durch die Nacht und landen weit hinter uns.