Keine Angst, ich will euch jetzt nicht zum hundertsten Mal erzählen, dass Menschen in Entwicklungsländern für sehr wenig Geld für einen Hungerlohn unter schlechten Bedingungen Klamotten für uns reichen Europäer nehmen.
Ich habe ein Amt, das seinen guten Haushälter nähren kann, der Präsident ist mir gewogen, an Empfehlungen kanns nicht fehlen, wenn ich mich höher poussieren will.
Aber natürlich kann man auch die Menschen verstehen, die wenig verdienen, vielleicht eine Familie durchbringen müssen, dass sie irgendwann sagen, ich fühle mich hier wie in der Sackgasse in meinem Job.
Und das ist ja bei fast allen unabhängigen Verlagen so, dass die Mitarbeiter in den Verlagen nicht davon leben, sondern dass sie so ein bisschen unterteilen in Brotjob und richtigen Job.
Im Schweiß deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zur Erde, aus der du genommen wurdest, denn Erde bist du und zur Erde wirst du zurückkehren.
Und immer zu wenig Geld da war für einen Mann aus der Generation wahrscheinlich erst mal sowas wie ein Unmännlichkeitsding ist, wenn man die Familie nicht ernähren kann.
Wir haben keine Lust mehr mit anzugucken, wie die Menschen, die täglich aufstehen, Familien großziehen, zur Arbeit gehen, ausgepresst werden, wie Zitronen und für andere Leute mitbezahlen müssen.
Die Kollegen, die mit Protestschildern neben Florence-Rose stehen, machen deutlich, dass die meisten Sicherheitskräfte hier sich ein Leben mit Familie mitten im teuren Rhein-Main-Gebiet kaum noch leisten können.
Die Menschen stehen hier, um für ihre Familien zu sorgen und es ist so weit verbreitet, dass das schon fast so ein bisschen wie ein gesellschaftlicher Konsens ist.
Bleib hier und du hast einen sicheren Job und damit kannst du deine Kinder ernähren und deine Rechnungen bezahlen und ab und zu deiner Frau Blumen kaufen.